Diskussion: (Wo) bleibt das Patriarchat?

16.11.2020

Das Aufbegehren, der Protest, ist breit. Laut. Sichtbar: die Demokratiebewegung in Belarus, Ni una menos, Black Lives Matter, #MeToo oder Fridays For Future. Patriarchale Gewalt und diskriminierende Strukturen, die Unterdrückungen und Ungerechtigkeiten produzieren und re-produzieren, werden öffentlicher – durch den vor allem feministischen Widerstand dagegen. Welche neue Rolle spielen (neue) Medien, welche Möglichkeiten eröffnen sich durch Medien-Netzwerke und engagierte Qualitätsberichterstattung? Beenden die Proteste die Gewaltanwendung durch staatliche Strukturen? Sind es tatsächlich, wie Margarete Stokowski formuliert, „gute Zeiten, um nicht nur den Zerfall des Patriarchats zu beobachten, sondern auch sein letztes Aufbäumen“?

Am Podium diskutieren unter der Leitung von Sandra Schildhauer

Melisa Erkurt (Journalistin, Kolumnistin, Buchautorin)
Beate Hausbichler (Journalistin, Der Standard)
María do Mar Castro Varela (Pädagogin, Politikwissenschaftlerin)
Emilia Roig (Wissenschaftlerin, Gründerin des Center for Intersectional Justice)

über patriarchale (Gewalt-)Strukturen, feministischen Widerstand und die Rolle (neuer) Medien-Netzwerke und engagierter Qualitätsberichterstattung.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der FREIRAD Lehrredaktion RadioJournalismus in Kooperation mit Verein zur Förderung nichtkommerzieller Medien in Tirol – nikomet statt und wird mit Mitteln aus dem Nichtkommerziellen Rundfunkfonds gefördert.

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Thema:Gesellschaft Radiomacher_in:Freies Radio Innsbruck - FREIRAD
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